FRADS & FRIENDS

FRADS arbeitet zusammen mit:

Szenografie «Transform. Versuchsanordnung 4»

Michela Flück (1983, geboren in Unterseen, Schweiz) hat Szenografie und Bühnenbild (MA) an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Universität für angewandte Kunst in Wien studiert. Dazwischen war sie von 2011 bis 2013 als feste Bühnenbildassistentin am Schauspielhaus Zürich tätig. Dort hat sie die experimentelle Reihe Kammer Kaos mitbegründet, in deren Rahmen die Arbeit Bis einer heult entstand. Kollektive Arbeiten hat sie ausserdem am 100° Festival in Berlin und an den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin gezeigt. 2014 war sie für die Bühne von Ein Held unserer Zeit am Schauspielhaus Zürich verantwortlich und konzipierte den Raum für das Performancefestival stromereien in Zürich. Mit Der grosse Marsch von Wolfram Lotz schloss sie 2014 ihren Master ab. Die neuste Arbeit ist am Staatstheater Mainz zu sehen, wo sie die Ausstattung für die Oper Gold realisiert hat. Sie lebt in Zürich und arbeitet in der Schweiz und in Deutschland.

 

Dramaturgie/Produktionsleitung «Wurzelzeit»

Assunta Steiner (1986, geboren in Konstanz) ist in St. Gallen aufgewachsen, wo sie auch lebt. Anfang 2013 hat sie ihr Studium in Anglistik und Theaterwissenschaft (MA) abgeschlossen. Im Sommer 2012 war sie als Assistentin der Intendanz in Graubünden beim Origen Festival Cultural. Sie hat sie ein Praktikum am Theater St. Gallen absolviert und im Rahmen des Studententheaters des Englischen Instituts Bern und des BeST eigene Theaterprojekte als Regisseurin und Projektleiterin durchgeführt (2010/11/12). Seit 2012 ist sie im Vorstand des Verein Nordklang, der einmal jährlich in St. Gallen ein Festival mit Musik aus dem Norden organisiert. Zurzeit arbeitet sie Teilzeit als Praktikumsbegleiterin und Lehrerin in St. Gallen.

 

Musik / Schauspiel «Wurzelzeit»

Christoph Trummer (1978, geboren in Bern) ist in Frutigen aufgewachsen und hat mit 12 Jahren seine ersten Songs geschrieben. Gutschweizerisch hat er eine anständige Ausbildung gemacht (als Primarlehrer, Seminar Spiez, Abschlussklasse 2000), und dann während einigen Jahren als Klassenlehrer, Musiklehrer, Gitarrenlehrer und Stellvertreter gearbeitet. Parallel hat er unter seinem Nachnamen Trummer eine kleine Karriere als SingerSongwriter gestartet. 2004 erschien das erste Album, «Night Light», 2005 folgte «anyways». Nach einem Amerikaaufenthalt und drei längeren internationalen Tourneen 2006 - 2007 hat er zuhause in Bern, wo er seit 2003 lebt, das zweite Kapitel auf Berndeutsch in Angriff genommen.

Seither erschienen sind «Im Schatte vo däm Bärg» 07, «Dr ganz Wäg zrügg» 09, die EP «WinterPlatte» 10,  «Fürne Königin» 11 und zuletzt das LiveAlbum Cinemascope Live 2011 (13). Am bekanntesten ist das Lied «Chunnt scho guet». 2009 - 2011 war er in der Titelrolle des Musicals «Herr Lehmann - Ein Berner in Berlin» in der ganzen Schweiz unterwegs. Als schauspielernder Theatermusiker hatte er seit 2009 Engagements für Produktionen von Schauplatz International, Junge Bühne Bern, Sans Cible und zuletzt in «Der ferne Planet» von Jost & Berger. Er veranstaltet eine offene Bühne im Café Kairo. Gegenwärtig arbeitet er an einem neuen Album, das für 2013 geplant ist. Ebenfalls 2013 sollte ein Buch mit Neuauflagen und Trummers Vertonungen von Gedichten der Frutigtalerin Maria Lauber erscheinen. Mit seiner Band und solo hatte er immer wieder auch Auftritte in Kanton Aargau (Baden, Brugg, Muri, Zofingen, Bremgarten, Aarau), das Musical «Herr Lehmann» gastierte 2010 in der Tuchlaube Aarau.

 

Autorin «Wurzelzeit»

Daniela Janjic (1984, geboren in Mostar) wuchs in Bosnien und Herzegowina, in Schweden und in der Schweiz auf. Seit 1993 lebt sie in Winterthur. 2005 begann sie ein Germanistikstudium an der Universität Zürich, bevor sie an die Hochschule der Künste Bern ging, um am Schweizerischen Literaturinstitut Literarisches Schreiben zu studieren. 2005/2006 war sie Teilnehmerin des Autorenförderprogramms Dramenprozessor am Theater Winkelwiese in Zürich, wo sie auch mehrfach als Regieassistentin gearbeitet hat. Von den vier teilnehmenden Stücken des Dramenprozessors wurde ihr Stück «Gelbe Tage» zur Uraufführung am Theater an der Winkelwiese ausgewählt und in der Folge zum 4. Wochenende der jungen Dramatik an den Münchner Kammerspielen eingeladen. 2008 war sie Teilnehmerin der Werkstatttage am Burgtheater Wien.

2010 erwarb Daniela Janjic den Bachelor of Arts im Literarischen Schreiben, war Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin und wurde mit dem Carl Heinrich Ernst Kunstpreis für Literatur ausgezeichnet. Von 2010-2012 studierte sie szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, wo sie 2012 diplomierte. Daniela Janjic wurde 2012 für ihr Stück «Hotel Bellevue oder Wie man es sich verdient, ein Inselbewohner zu werden» mit dem Stückepreis der SSA ausgezeichnet.

Publikationen (Auswahl):

«Gelbe Tage» Uraufführung: Februar 2008 Zürich, Theater an der Winkelwiese, Regie: Stephan Roppel, Übersetzungen in Englisch, Spanisch, Georgisch., publ.Theater der Zeit, März 2008, Heft Nr. 3

«Durch Geister fahren» Uraufführung: Mai 2009, Stadttheater Bern, Regie: Max Merker publ.: Theater der Zeit, Mai 2009, Heft Nr. 5

«Massensterben der Möglichkeiten» - Berliner Szenen von Studierenden des Szenischen Schreibens der UdK Uraufführung: Deutsches Theater Berlin, Februar 2011

«Das Aufnahme-Quiz – Stadt der Zukunft»- 1. Karlsruher Dramatikerfestival Uraufführung: Oktober 2011, Badisches Staatstheater Karlsruhe (Regie: Carina Riedl) publ.: Reihe Dialog © Theater der Zeit, Berlin 2011 Herausgegeben von Jan Linders und Tobias Schuster, Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

Bühne/Ausstattung: «Wurzelzeit»

Philipp Langenbacher (1983, geboren in Burgdorf) hat an der ZHdK in Zürich Industrial Design studiert und 2013 mit dem Bachelor abgeschlossen. Zuvor studierte er Englisch und Philosophie an der Universität Bern, wo er sich in mehreren Theaterprojekten des Arts Council des Englischinstituts als Bühnenbildner engagierte (u.A. in Beckett's Endgame und Rose's Twelve Angry Men). Er absolvierte mehrere Praktika im Bereich des Produktdesigns in Zürich und London und unterrichtet ausserdem als 3D-Gestaltungslehrer an der Punkt G Gestaltungsschule in Zürich.

 

Schauspiel «Wurzelzeit»

Raphael Muff (1987, geboren in Luzern) hat im Sommer 2013 seinen Bachelor in Schauspiel (BA Theater) an der Hochschule der Künste Bern abgeschlossen und ist nun im Master (MA Theater). Seit 2010 arbeitet er als Freischaffender Moderator bei Radio Pilatus in Luzern und als Sprecher. Er spielte unter anderem am Theater Basel unter der Regie von Volker Lösch in "Angst" (2013) von Robert Harris, in der Ensembleproduktion "Hamlet Tot" (2013) unter der Regie von Nils Tropus, im Projekt "Shakespeare's Sonnets" (2013) unter der Leitung von Laurent Chétouane und in diversen schulinternen Projekten an der HKB (2011-2013) . Zudem war er bei der Theatergesellschaft Meggen als Barnaby Tucker in "Hello Dolly" (2006), Billy Crocker in "Anything Goes" (2007) und Marcellus Washburn in "Music Man" (2009) zu sehen. Im Kinofilm "Achtung, Fertig, WK!" (2013) verkörperte er unter der Regie von Oliver Rihs den Soldaten Gabriel von Wattenwyl.

 

Regie und mediale Gestaltung (Kollektivmitglied 2010-12):

Irena Allemann (1984, geboren in Lenzburg) studierte von 2008 bis 2010 Filmrealisation (MA) an der ECAL in Lausanne. Zuvor absolvierte sie an der Hochschule der Künste Bern (HKB) den Bachelor in Vermittlung in Kunst und Design. Von 2008 bis 2011 arbeitete sie als Videojournalistin für art-tv.ch. Im Herbst 2011 kreierte sie für Szenart Aarau eine Toninstallation für den szenischen Spaziergang «Geschichten aus der Altstadt». Sie realisierte zudem Projekte in Dokumentar- und Experimentalfilm. Ihr Kurzfilm «Il Movimento» wurde an verschiedenen Filmfestivals gezeigt (Vision du Réel Nyon 2010; Shnit Bern 2010; Kurzfilmtage Winterthur 2009). Sie hat langjährige Musikerfahrung (Geige, Gesang) und war Mitglied der Irish- und Folkband «Luchair». Seit 2010 studiert sie im Master Art Education wiederum an der HKB.

 

Regie «Geld oder Leben»: 

Isabelle Jakob (1986 geboren in Langnau i.E.) hat in Bern Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte (MA) studiert. Gegenwärtig ist sie als Regieassistentin für Schauplatz International tätig, zuletzt für «Der Spielplatz». Während ihrer Studienzeit hat sie als Praktikantin am
Stadttheater Bern für «Sieh mich an und sprich» und als Regieassistentin bei den Thuner Schlossspielen für «Einer flog über das Kuckucksnest» gearbeitet. 2009 realisierte sie anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Universität Bern in Co-Leitung das Projekt «Wissensbisse». 2010 absolvierte sie ein halbjähriges Praktikum am Wiener Tanzquartier im Bereich Dramaturgie und Theorie. Zudem ist sie Web-Verantwortliche für die ktv und
engagiert sich als Mitarbeiterin beim Literaturfestival Literaare in Thun.

 

Autorin «Geld oder Leben»: 

Saskia Winkelmann (1990, geboren in Thun) hat Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien studiert. Ihre Texte wurden bereits in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Für ihre Arbeit erhielt sie den Thuner Kulturförderpreis 2013. Zurzeit schreibt sie an einem ersten Roman und pendelt zwischen Wien und Bern.

 

Konzept und Video «Zeltomat»: 

Cornelia Hanselmann (1984, geboren in Zürich, aufgewachsen in Staufen) studiert seit 2009 Bewegungstheater an der Mime School (Amsterdamse Hoogeschool voor de Kunsten) in Amsterdam. 2011 erhielt sie den Studienpreis für Bewegungstheater des Migros Kulturprozent. Davor studierte sie 2005-2009 Tanz und Choreographie an der ArtEZ Dansacademie Arnhem (NL) Sie kreiert eigene Stücke an der Schnittstelle zwischen Tanz und Bewegungstheater sowohl im Rahmen des Studiums als auch ausserhalb der Schule. So zuletzt während Residenzen bei Dansateliers in Rotterdam und im Ada Studio Berlin. Stücke hat sie u.a im W139Amsterdam, bei Barnes Crossing in Köln, und im Theater Tuchlaube Aarau gezeigt. Als Performerin hat sie für Sanne van Rijn („Fauna“) und Boukje Schweigman („Tussen“) in Amsterdam gearbeitet.