Neueröffnung an zentraler Lage:

DAS EINSIEDELEI 

27.01.2015 – 30.01.2015, 16.00 – 20.00 Uhr 
am Bollwerk 12 in Bern  (ehemals SBB Historic)

Buchen Sie Ihre ganz persönliche Viertelstunde im EINSIEDELEI:
http://doodle.com/3pqksnscp68fqv4z

Oder kommen Sie spontan vorbei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihr Institut für produktive Langeweile
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Transform. Versuchsanordnung 4

FRADS & Flück: 24. bis 30.1.2015

Am Bollwerk 12, einem Ort, an dem man normalerweise nicht inne hält, kreiert FRADS einen Raum der Stille und der tiefen Langeweile. Zusammen mit der Szenografin Michela Flück lässt das Kollektiv ein Gebilde entstehen, das zu seiner Umgebung des Transits und der Unruhe in deutlichem Kontrast steht. Während einigen Tagen können PassantInnen den Wachstumsprozess des später begehbaren Objektes hinter der Glasfront beobachten.
An den darauf folgenden Tagen sind Transform-BesucherInnen eingeladen, sich in diesem Objekt dem Nichtstun, der Stille und Ruhe oder der ganz persönlichen Langeweile hinzugeben.
FRADS will sich im Rahmen der Installation mit negativen und produktiven Aspekten von Langeweile, Stillstand, Rückzug oder Isolation als Kontrast zu Hyper-Aufmerksamkeit und Leistungsdruck auseinandersetzen und mit den Teilnehmenden in Dialog treten.

Infos: transform.bz

Michela Flück (1983, geboren in Unterseen, Schweiz) hat Szenografie und Bühnenbild (MA) an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Universität für angewandte Kunst in Wien studiert. Dazwischen war sie von 2011 bis 2013 als feste Bühnenbildassistentin am Schauspielhaus Zürich tätig. Dort hat sie die experimentelle Reihe Kammer Kaos mitbegründet, in deren Rahmen die Arbeit Bis einer heult entstand. Kollektive Arbeiten hat sie ausserdem am 100° Festival in Berlin und an den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin gezeigt. 2014 war sie für die Bühne von Ein Held unserer Zeit am Schauspielhaus Zürich verantwortlich und konzipierte den Raum für das Performancefestival stromereien in Zürich. Mit Der grosse Marsch von Wolfram Lotz schloss sie 2014 ihren Master ab. Die neuste Arbeit ist am Staatstheater Mainz zu sehen, wo sie die Ausstattung für die Oper Gold realisiert hat. Sie lebt in Zürich und arbeitet in der Schweiz und in Deutschland.